5 Fragen an Lina Trautmann

Wir stellen wir Ihnen heute unsere neue Kollegin Lina Trautmann vor. Sie ist seit dem 15. Juli 2016 als Referentin der Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen im Bereich Kooperation, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit tätig.

Wer ist eigentlich Lina Trautmann?

Oh je, die schwierigste Frage gleich zu Beginn (lacht). Ich bin ein aktiver und offener Mensch. Ich schätze die Begegnung und den Austausch mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten. Jeder Mensch bringt seinen eigenen Hintergrund und seine ganz persönlichen Erfahrungen und Wünsche an das Leben mit, das empfinde ich als sehr bereichernd. Ich genieße aber auch die Ruhe der Natur, Weitblick, Sonne, Wind, Wetter und Bewegung. Da fühle ich mich wohl und kann die Seele baumeln lassen. Vielleicht liegt das daran, dass ich zwischen Wendland und Lüneburger Heide aufgewachsen bin (lacht).

Wie sind Sie zur Servicestelle gekommen?

Der Bildungsbereich begleitet mich schon lange. Als Umweltplanerin natürlich in Verbindung mit den Themen Umwelt- und Naturschutz aber vor allem auch mit dem Bezug zur Raum- und Regionalentwicklung. Gerade vor dem Hintergrund der Schlagworte „Demografischer Wandel“ und „Wissensgesellschaft“ gewinnen da die Erwachsenenbildung und die Öffnung von Hochschulen seit Jahren enorm an Bedeutung. Regionale Kooperationen und Netzwerke im Bildungsbereich können in meinen Augen viel in einer Region bewegen. Die Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen durfte ich kennenlernen, als ich 2014 einige Monate die Öffentlichkeitsarbeit für das OHN-KursPortal unterstützte. Anschließend war ich dann erstmal wieder im Bereich der Raumentwicklung und -forschung tätig, bevor sich nun die großartige Möglichkeit ergab, erneut Teil des Servicestellen-Teams zu werden. Darüber freue ich mich sehr.

Was reizt Sie an Ihrer neuen Position?

Vor allem die vielfältige Akteurslandschaft, die an der Öffnung der niedersächsischen Hochschulen beteiligt ist. Ich finde es super, mittendrin tätig zu sein, mich in die Perspektiven von Hochschulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Arbeitgebenden, Arbeitnehmenden, Politik und Studieninteressierten einzudenken und mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Bereichen zusammenzuarbeiten – eine tolle Aufgabe! Und natürlich die vielfältigen Lebensläufe, Ziele und Bildungsbiographien, die die Studieninteressierten mitbringen – darauf bin ich sehr gespannt.

Sie sind jetzt seit einigen Wochen hier im Team. Wie haben Sie die erste Zeit in der Servicestelle erlebt?

Die erste Zeit war natürlich aufregend und zugegeben ist es das auch immer noch (lacht). Aber ich denke, so geht es fast allen nach einem Jobwechsel. Ganz viele spannende neue Themen und Abläufe. Aber vor allem auch ein tolles Umfeld mit sehr sympathischen neuen Kontakten im Netzwerk! Ich hatte ja das Glück, schon einmal hier gearbeitet zu haben, sodass ich zumindest einen Großteil der Kolleginnen und Kollegen schon kannte. Aber natürlich muss man erstmal wieder sein Plätzchen finden, sich einen Überblick verschaffen. Der Empfang war von allen Seiten sehr herzlich, das ist nicht selbstverständlich und daher bin ich umso dankbarer, dass ich in einem so positiven und dynamischen Umfeld arbeiten darf. Aber die Schwierigkeiten begegnen mir sicher auch noch schnell genug (lacht).

Was wollen Sie hier in der Servicestelle bewegen?

Ich möchte dazu beitragen die Möglichkeiten, die mit der Öffnung der Hochschulen für neue Zielgruppen einhergehen, bekannt zu machen. Alle sollten wissen, welche Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung es in Niedersachsen gibt und dass es engagierte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner gibt, die bei Fragen, Zweifeln und Ideen wirklich unterstützen. Wenn jede und jeder in Niedersachsen schon mal irgendwo gehört hat, dass man auf ganz unterschiedlichen Wegen an die Hochschule kommt und es ganz unterschiedliche Weiterbildungs- und Unterstützungsformate gibt – das wär großartig. Und dann muss man ja gar nicht alles selbst wissen, sondern nur, wen man fragen kann. Und ich möchte gerne dazu beitragen, dass die Akteure, die an der Öffnung der Hochschulen beteiligt sind, sich aufeinander einlassen, sich füreinander interessieren und Hand in Hand den Herausforderungen und Chancen begegnen, die damit einhergehen.