Rolle und Bedeutung des Arbeitsbereiches

Lebenslanges Lernen gilt national und international seit vielen Jahren als wichtiges bildungspolitisches Paradigma. Es wird mit der Halbwertzeit von Wissen begründet und soll zur Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger ebenso beitragen wie zur Innovationsfähigkeit der Gesellschaft. In den vergangenen Jahren werden die Stimmen immer lauter, die den Hochschulen eine wichtige Rolle in diesem Feld zuweisen und sie auffordern, als Anbieter für Lebenslanges Lernen aufzutreten. Absolvent(inn)en der beruflichen Bildung und von Bachelorstudiengängen sind wichtige Zielgruppen.

Schwerpunkte und Aufgaben

Wie Hochschulen und andere relevante Institutionen die Anforderung umsetzen, Strukturen für Lebenslanges Lernen im hochschulischen Kontext zu schaffen und wie sich Lernverhältnisse für diese Zielgruppe ausgestalten, sind wichtige Forschungsfragen des Arbeitsbereichs. Wichtige analytische Kategorien sind Durchlässigkeit, Gatekeeping- und Selektionsprozesse, Heterogenität, Alter und Gender.

Methoden und Ergebnisse

Qualitative Forschungsmethoden bilden die methodologische Grundlage des Arbeitsbereichs. Die Bearbeitung der Fragestellung erfolgt gegenstandsangemessen in einem multi-methodischen Design. Differenzierte Ergebnisse liegen im Bereich der Durchlässigkeit von der beruflichen in die hochschulische Bildung vor (siehe Publikationen und Vorträge).