Aus unserer Arbeit #4

Fotograf bei der Arbeit

Monika Hartmann-Bischoff beim ...

... Foto-Shooting für unsere Teamfotos

In den vergangenen Wochen haben wir wieder einiges erlebt und vieles geschafft. Neben der Arbeit an den größeren Projekten, wie dem OHN-Portal oder der Landkarte, konnten wir zahlreiche Gespräche führen und einen engen Austausch mit Partnerinnen und Partnern über die Öffnung der Hochschulen pflegen.

Besonders erfrischend waren für uns die Zusammenarbeit mit Juliane Bielinski vom Schaufenster Elektromobilität sowie das Gespräch mit Kolleginnen der Ländlichen Erwachsenenbildung und den  Niedersächsischen Landfrauen. Uns war es wichtig, gemeinsame Anknüpfungspunkte zu identifizieren und deshalb haben wir sie einfach zu uns in die Servicestelle nach Hannover eingeladen. Auch durch unsere Arbeitskreistreffen und den Austausch mit den Hochschulen wird das Offene Hochschul-Netzwerk Niedersachsen zusehends dichter.

Hörsaal mit Kleidungsstücken und arbeitenden Personen

Am Set wird weiter gearbeitet ...

... und inhaltlich diskutiert.

In unserem heutigen Rückblick möchten wir Sie auf zwei wichtige Veranstaltungen der letzten Wochen aufmerksam machen und über den inhaltsreichen Austausch mit unseren Kolleginnen und Kollegen dort berichten.

Am 25./26. März 2014 nahm Monika Hartmann-Bischoff als Kommentatorin an der internen Tagung der wissenschaftlichen Begleitung des BMBF-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ mit dem Thema „Herausforderungen und Erfolgsfaktoren der Programmentwicklung“ in Berlin teil.

Am 25. März 2014 vertrat Philipp Schaumann die Servicestelle in einem Round-Table Gespräch in Hannover. Im Rahmen des Workshops ging es um „Weiterbildung und Studium für Mitarbeiter von KMU“ der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg.

Herausforderungen und Erfolgsfaktoren der Programmentwicklung

In Berlin beschäftigte sich die Tagung der wissenschaftlichen Begleitung des BMBF Wettbewerbs mit Themen wie „Begleitung des Übergangs zum Studium“, „Qualitätssicherung von weiterbildenden Formaten“ und „Einsatz von Blended Learning – Formaten“.

Zu jedem Thema arbeiteten zunächst zwei bis drei  Arbeitsgruppen parallel an je einem Praxisbeispiel, das danach von den Fallgebenden vorgestellt und mit der Arbeitsgruppe hinsichtlich offener Fragen konkreter Lösungsansätze diskutiert wurde.

Beispielsweise wurde in einer Arbeitsgruppe für ein Studienangebot für Pflegekräfte, welches für examinierte Pflegekräfte eine Anrechnung der Berufsausbildung im Umfang der ersten beiden Semester vorsieht, eine Einstufungsprüfung ins dritte Semester für Pflegekräfte ohne Examen diskutiert. Dabei wurden folgende Fragen bearbeitet:

  • Welche Inhalte soll die Einstufungsprüfung haben?
  • Wie soll die Einstufungsprüfung durchgeführt werden?
  • Wie sollen die Teilnehmenden auf die Einstufungsprüfung vorbereitet werden?

Ergebnisse der Arbeitsgruppendiskussion waren eine Eingrenzung der Inhalte der Einstufungsprüfung in Anlehnung an den Learning-Outcome der Studienmodule der ersten beiden Semester, ein Votum für eine kompetenzorientierte Prüfungsform unter Einsatz von strukturierten Portfolios mit Einbeziehung berufsspezifischer Dokumentationen sowie einer fallbasierten Gruppendiskussion als szenariobasierte Prüfungsform. Darüber hinaus trug die Arbeitsgruppe Beratung, transparente Information über das Prüfungssetting und die Bewertungsgrundlagen sowie technischen Support bei E-Porfolios als wichtige Aspekte einer angemessenen Prüfungsvorbereitung zusammen.

In einer zweiten Phase am Folgetag stellten die Arbeitsgruppen ihre Fälle und Ergebnisse im Workshop vor und holten Rückmeldungen aller Anwesenden sowie zweier Kommentatorinnen ein. Eingerahmt wurde die Arbeit in den Workshops von zwei spannenden Vorträgen zu „Blended Learning – Patentrezept zur Ansprache neuer Zielgruppen?“ und „Massive Open Online Courses (MOOCs): Chance oder Risiko für die Hochschulweiterbildung?“

Weiterbildung und Studium für Mitarbeiter von KMU

In Hannover folgte nach der Begrüßung durch Kai Florysiak, Geschäftsführer der Metropolregion, ein spannender Vortrag von Frau Dr. Mandy Pastohr vom RKW Kompetenzzentrum, in dem sie auf die Herausforderung des Demografischen Wandels für KMU datengestützt veranschaulichte. Im Anschluss präsentierte Dr. Arno Brandt, (Geschäftsführer des CIMA Institut für Regionalwirtschaft) die Ergebnisse der Unternehmensbefragung, die im Rahmen des Projektes der Metropolregion erzielt wurden.

Im ersten Round-Table-Gespräch äußerten sich zudem Walter Pirk (Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik), Dr. Stephanie Holz (Leibniz Universität Hannover), Dr. Sarah Dangendorf (Hochschule Hannover) und Matthias Lange (ABIAN GmbH, berufsbegleitend Studierender) zu beispielhaften Weiterbildungsangeboten in der Metropolregion.

Im zweiten Round-Table-Gespräch stellten unterschiedliche Beratungsstellen, so auch die Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen, ihre Angebote für Unternehmen vor. Der Abschlussvortrag von Mareike Wulf (Unternehmerverbände Niedersachsen) fasste die unterschiedlichen Möglichkeiten, die sich Unternehmen und ihren Mitarbeitern im Bereich akademischer Bildung bieten, noch einmal auf dass Wesentliche zusammen.

Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie auf den Seiten der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg.

Fotograf und Mitarbeiterin der Servicestelle

Der Fotograf bei der Arbeit am Set.

Auf unserer Internetseite sind seit kurzem auch unsere neuen Teamfotos zu finden. Bei der Suche nach Ansprechpartnern, haben Sie nun die Möglichkeit sich direkt ein Bild zu machen, mit wem Sie sprechen. Wir erlauben Ihnen in diesem Artikel einen kleinen Blick auf das Making-of der Fotos.

In den kommenden Wochen freuen wir uns auf den Austausch mit unserem Aufsichtsrat, auf Besuche von Landtagsfraktionen in unserer Servicestelle und auf die erstmalige Präsentation unserer Landkarte!