Erfolgreicher Auftakt der Servicestelle am 19. September 2013

Monika Hartmann Bischoff

Die Geschäftsführerin der Servicestelle Monika Hartmann-Bischoff.

Die Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen gGmbH begrüßte am Donnerstag den 19. September 2013 cirka 180 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaften, Verbänden, Kammern, Bildung und Verwaltung zu ihrer Auftakttagung unter dem Motto „Die Offene Hochschule Niedersachsen gemeinsam gestalten und mehr erreichen“ im Alten Rathaus in Hannover.

Neben unserer Geschäftsführerin, Monika Hartmann-Bischoff, begrüßten auch die Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, Prof. Jürgen Hesselbach von der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen, Dr. Volker Schmidt von NiedersachsenMetall und Hartmut Tölle, DGB Niedersachsen, die Teilnehmer herzlich und motivierten für die weitere Zusammenarbeit.

Gäste in einer Podiumsdiskussion

Die Experten diskutieren auf dem Podium ...

... zum Thema „Wo steht die Offene Hochschule Niedersachsen und was ist zu tun?“

In vier parallelen Workshops arbeiteten die Teilnehmenden dabei zu zukunftsweisenden Fragen der Öffnung der Hochschulen für Berufstätige. In der Podiumsdiskussion zum Thema „Wo steht die Offene Hochschule Niedersachsen und was ist zu tun?“ wurden neben den bisherigen Erfolgen auch Probleme, wie die stagnierende Zahl beruflich qualifizierter Studierender oder die Probleme bei der Finanzierung eines Studiums, angesprochen und nach Lösungsvorschlägen gesucht. Ein Vorschlag war beispielsweise Stipendien unter dem Label Offene Hochschule auszuloben. Dr. Walburga Katharina Freitag, Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung, präsentierte aktuelle Forschungsergebnisse über beruflich qualifiziert Studierende. Dr. Torsten Slink vom Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertag und Hermann Weiland von der Siemens AG stellten Erfahrungen von kleinen und mittleren Unternehmen denen von Großbetrieben gegenüber. Einigkeit herrschte darüber, dass das Informationsangebot und Beratung der Studieninteressierten mit beruflicher Qualifikation landesweit einheitlicher gestaltet werden müssen. Mareike Wulf von den Unternehmerverbänden sprach sich dabei klar für mehr Transparenz aus. Prof. Dr. Manfred Hamann, Landeshochschulkonferenz Niedersachsen, sieht die Servicestelle als Lotse von Beratungsanfragen, Dr. Jürgen Walter, Niedersächsischer Bund für freie Erwachsenenbildung, verwies in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Aufgabe der Servicestelle, alle beteiligten Akteure stärker zu vernetzten.

Ministerin Gabriele Heinen-Kljajic

Die Ministerin für Wissenschaft und Kultur Gabriele Heinen-Kljajic.

Die Bedeutung der Vernetzung erläuterte die niedersächsische Wissenschaftsministerin und Aufsichtsratsvorsitzende der Servicestelle, Dr. Gabriele Heinen‑Kljajić, ausdrücklich in ihrem Grußwort. Vor allem sei eine Einbindung der Bildungsberatung von großer Bedeutung für den Erfolg der Offenen Hochschule.

„Offene Hochschule bedeutet, Bildungskarrieren neu zu denken und das Paradigma des lebenslangen Lernens konsequent in die Praxis umzusetzen. Die dadurch entstehenden neuen Perspektiven für die Erwachsenenbildung wollen wir in Bildungskonzepte übersetzen, die die Teilnehmenden auf ihrem Weg zum Studienabschluss nachhaltig unterstützen“ erklärt Dr. Jürgen Walter.

Prof. Dr. Hesselbach

Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Jürgen Hesselbach, Vorsitzender ...

... der Landeshochschulkonferenz (LHK).

Wie wichtig die Ausweitung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung ist, erklärt auch die Landeshochschulkonferenz (LHK) Niedersachsen, deren Vorsitzender Prof. Jürgen Hesselbach zu Beginn der Tagung ein Grußwort an die Gäste richtete: „Die Universität der Zukunft steht vor der spannenden Herausforderung, einer zunehmend heterogenen Studierendenschaft innovative, forschungsorientierte Lehrangebote zu bieten. Sie muss diesen Studierenden mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen, Erwartungen und Perspektiven die Weichen für ein lebenslanges Lernen stellen und sie muss mit den Institutionen kooperieren, die diesen Bildungsweg begleiten. Die Servicestelle bietet die große Chance, die dafür wesentlichen Vernetzungen und ein Forum für die optimale Kommunikation miteinander zu schaffen.“ Auch über erste Erfolge freut sich die LHK: „Wir haben an den Fachhochschulen exzellente Erfahrungen mit beruflich qualifizierten Studierenden gemacht. Wir wünschen uns mehr von diesen Studierenden und freuen uns, wenn die Offene Hochschule Niedersachsen junge Berufstätige ermutigen kann, sich auf ein akademisches Studium einzulassen.“

Dr. Volker Schmidt

Der Haupgeschäftsführer von NiedersachsenMetall Dr. Volker Schmidt.

„Die Servicestelle OHN ist bundesweit einmalig und kann Schrittmacherfunktion für ganz Deutschland haben. Sie ist Ausdruck gelebter Sozialpartnerschaft und engagierter Kooperation von Wirtschaft, Hochschule, Bildungsträgern und Politik in Niedersachsen“ fasst Dr. Volker Schmidt, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Servicestelle und Hauptgeschäftsführer von NiedersachsenMetall, pointiert zusammen.

Hartmut Tölle

Der niedersächsische DGB-Landesvorsitzende Hartmut Tölle.

Auf die Vorreiterrolle des Landes Niedersachsen und der beteiligten Partner verweist das Aufsichtsratsmitglied Hartmut Tölle, Landesvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Niedersachsen: „Niedersachsen hat die besten Voraussetzungen, um ein Leuchtturm zur akademischen Qualifizierung im Erwerbsleben zu sein. Doch nun heißt es: Anpacken! Wir brauchen konkrete Angebote einschließlich einer finanziellen Absicherung während der Qualifizierung, um Beschäftigte parallel zu ihrer Tätigkeit für ein Studium zu interessieren.“

„Die Offene Hochschule bietet viele Chancen für Betriebe, Arbeitnehmer und Hochschulen. Wir müssen alle an einem Strang ziehen. Dann gelingt das Projekt!“ ist sich auch Dr. Torsten Slink, Hauptgeschäftsführer der Niedersächsischen Industrie- und Handelskammer und Mitglied des Aufsichtsrates der Servicestelle, sicher.

Den Stellenwert der Offenen Hochschule für die Unternehmen in Niedersachsen betont auch Dr. Jochen Wilkens, Hauptgeschäftsführer von ChemieNord und Aufsichtsratsmitglied der Servicestelle: „Die chemische Industrie ist eine hochmoderne und innovative Branche. Eine Ausbildung in der Chemie stellt hohe Anforderungen an die Bewerber, denn sie vermittelt umfangreiches und fundiertes Fachwissen. In Verbindung mit einiger Berufserfahrung bietet dies den jungen Nachwuchskräften die Chance, sich auch ohne Abitur zum Bachelor weiterqualifizieren zu können. Deshalb werden die Chemiesozialpartner gemeinsam für diese Qualifizierungsoption werben.“

Neben dem geistigen Input war dank der MitarbeiterInnen des Alten Rathauses auch für das leibliche Wohl ausgezeichnet gesorgt. Bei Kaffee und Kuchen klang die Veranstaltung am Nachmittag mit entspannten und interessanten Gesprächen aus.

„Das Team der Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen ist sehr zufrieden mit dem Verlauf und den Ergebnissen der Tagung sowie den neu entstandenen und vertieften Kooperationen und Kontakten. Wir danken allen Teilnehmenden für ihr Interesse und ihre aktive Teilnahme und freuen uns über den gelungenen Auftakt“, so die Geschäftsführerin der Servicestelle, Monika Hartmann-Bischoff, zum Verlauf der Veranstaltung.

Die Präsentationen der Veranstaltung finden Sie auf der linken Seite im Downloadbereich. Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie. Sollten Sie Interesse an Audiomitschnitten oder den Arbeitsergebnissen aus den Workshops haben, wenden Sie sich bitte direkt an uns.

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