Erste Integrationskonferenz

Am 16.03.2016 fand die erste von insgesamt drei geplanten Integrationskonferenzen des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ im HCC in Hannover statt. „Niedersachsen packt an“ ist ein offenes, gesellschaftliches Bündnis, das die Integration der Menschen vorantreiben möchte, die vor Krieg, Terror und politischer Verfolgung aus ihren Ländern nach Niedersachsen geflohen sind.

Ziel dieser Veranstaltung war es, gezielt Akteurinnen und Akteure aus Kommunen, Verbänden und der Zivilgesellschaft zusammenzubringen, damit gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen im Bereich des Sprachlernens und der Sprachförderung für geflüchtete Menschen erarbeitet werden können.

Die Integrationskonferenz bestand aus einem Konferenzteil mit Impulsen, Diskussionen und fünf Foren zu sehr unterschiedlichen Themen, die von der Gewinnung Freiwilliger für den Sprachenunterricht oder zur Sprachbegleitung bis zum Online-Lernen reichten.

Foto Bildungskette1 300

Daneben fand ein „Markt der Möglichkeiten“ statt. Hier luden über 30 Praxisbeispiele und –projekte die Teilnehmenden dazu ein, sich gezielt über bereits vorhandene Ressourcen und Angebote im Bereich im Bereich des Sprachlernens und der Sprachförderung für geflüchtete Menschen zu informieren, auszutauschen und Netzwerkkontakte zu knüpfen oder zu vertiefen.

Die Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen stellte an ihrem Stand anhand eines Posters die Bildungskette vom Schulabschluss über Ausbildung und Berufspraxis bis zum Studium mit beruflicher Qualifikation dar, über das sich gute Gespräche mit interessierten Teilnehmenden ergaben. So waren Deutschlehrende interessiert zu erfahren, dass eine berufliche Ausbildung für Geflüchtete einen guten Start in ein späteres Studium darstellen kann. und Personen, die Geflüchtete beraten, informierten sich über mögliche berufsbegleitende Studienangebote an niedersächsischen Hochschulen. Die kostenfreien Online-Kurse des OHN-KursPortal fanden insbesondere bei den Teilnehmenden Anklang, die sich für solche Weiterbildungsangebote interessierten, die Geflüchtete bei der Studienorientierung oder konkret in der Vorbereitung auf ein Studium unterstützen können.

Insgesamt waren die Gespräche und Kontakte im Rahmen der Integrationskonferenz sehr bereichernd für die weitere Arbeit der Servicestelle OHN.

Pressemitteilung der Staatskanzlei