Mit Transparenz zur Strategie

Die Hochschule Emden/Leer treibt die Öffnung der Hochschule voran

Der Erfolg der weiteren Öffnung von Hochschulen für beruflich Qualifizierte hängt maßgeblich davon ab, dass die niedersächsischen Hochschulen diesen Prozess aktiv mitgestalten. Angesichts des prognostizierten demographischen Wandels und des aktuell bereits messbaren Fachkräftemangels in einer steigenden Anzahl von Branchen, ist es auch im strategischen Interesse von Hochschulen, sich für die neue Zielgruppe der beruflich Qualifizierten zu öffnen, beispielsweise in dem auf deren Bedarfe abgestimmte Studienangebote und -formate entwickelt werden.

Die strategische Ausrichtung einer Hochschule bestimmt, ob und welche sinnvollen Entwicklungsschritte sowie konkreten Maßnahmen im Rahmen des Öffnungsprozesses beschritten werden sollten. Die Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen gGmbH kann diese hochschulinterne Ausrichtungsprozesse beispielsweise durch Informationen zur Zielgruppe und einer Übersicht erfolgreich entwickelter Angebote und durchgeführter Projekte unterstützen.

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Foto: Hochschule Emden/Leer

Ein erfolgreiches Beispiel dafür, wie ein solcher hochschulinterner Ausrichtungsprozess angestoßen werden kann, ist an der Hochschule Emden/Leer zu verfolgen. Im Rahmen eines Treffens der Studiendekane Anfang Januar 2014 wurde über die Bedeutung der Offenen Hochschule für die Hochschule gesprochen. Initiiert und moderiert vom Vizepräsidenten für Lehre, Herrn Prof. Dr. Wilken, sollte zunächst ein Austausch der einzelnen Fachbereiche der Hochschule über die bisherigen Erfahrungen mit konkreten Maßnahmen und Projekten zur Erhöhung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung erfolgen, um fachbereichsübergreifend eine höhere Transparenz herzustellen. Die Servicestelle war zu diesem Treffen eingeladen und stellte beratend ergänzende Informationen zur Zielgruppe sowie „Good Practice“ – Beispiele anderer Hochschulen vor und stand zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Ein hochschulweiter Blick auf die an der Hochschule Emden/Leer bereits in Anwendung befindlichen Programme und Projekte zur Öffnung der Hochschule in den unterschiedlichen Fachbereichen zeigte, dass die Hochschule bereits zu vielen Teilaspekten der Öffnung aktiv ist und einige Erfahrungswerte vorliegen. Beispielsweise sind teilweise bereits unterstützende Angebote vor und während des Studiums für beruflich Qualifizierte eingerichtet, Verfahren zur Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen und Qualifikationen sind abgestimmt sowie besondere Studienformate aufzufinden, die begleitend zur Berufstätigkeit studierbar sind. Der Schritt, einen fachbereichsübergreifenden Austausch zu beginnen, ist daher sehr wichtig, um die bereits gewonnenen Erfahrungen mit laufenden Angeboten in der Hochschule auch zu kommunizieren und davon zu profitieren. In diesem Kontext dienen die von der Servicestelle eingebrachten Informationen zu den Fragen, welche Anforderungen und Bedarfe die Zielgruppe auszeichnen sowie welche guten Beispiele es an anderen Hochschulen bereits gibt, für die Hochschule als mögliche Orientierungspunkte für konkrete nächste Maßnahmen im Rahmen der weiteren Öffnung der Hochschule.

Sie haben Interesse daran, von den Informationen und Beispielen der Servicestelle bezüglich der Möglichkeiten zur weiteren Öffnung der Hochschulen zu profitieren?

Sprechen Sie uns gerne an, wir freuen uns auf Ihre Fragen.