Qualifizierung für Fach- und Führungskräfte

Umfassende Information und zufriedene Gesichter im Alten Rathaus Hannover

Gemeinsam mit NiedersachsenMetall und dem BNW begrüßten wir rund 120 Gäste zum Thema „Offene Hochschule – Qualifizierungswege für Ihre Fach- und Führungskräfte von morgen“. Der Einladung, sich in unserer Veranstaltung über die Möglichkeiten und Perspektiven zur Förderung beruflich qualifizierter Mitarbeiter zu informieren, sind neben zahlreichen Unternehmensvertretern und Partnern aus Wirtschaftsnetzwerken unter anderem auch Gäste aus Hochschulen, Erwachsenenbildung, Politik, Kammern, Verbänden, Gewerkschaften sowie Berufsschulen aus ganz Niedersachsen gefolgt.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie zum Nachlesen in unserem Download-Bereich.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Olaf Lies, dem Niedersächsischen Minister für Wirtschaft und Verkehr. In seinem Grußwort würdigte er die Arbeit der Servicestelle und betonte, dass der Bedarf an qualifizierten Fachkräften zukünftig weiter steigen werde. Dabei sei die Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte ein bedeutender Baustein. Mit der Novelle des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG) wurde 2010 der Zugang zur Hochschule erweitert und beruflich Qualifizierte haben nunmehr die Möglichkeit - auch ohne Abitur - ein Studium aufzunehmen. „Die Betriebe wissen ganz genau, dass die Qualifizierung der Mitarbeiter die beste Investition in die Zukunft ist.“, so Lies.

Dr. Volker Schmidt, Geschäftsführer von NiedersachsenMetall, lobte in seinem Vortrag die gute Zusammenarbeit zwischen Tarifpartnern, Kammern und Bildungsträgern. „Dieses gemeinsame Netzwerk ist dringend notwendig, denn gerade für mittelständische Unternehmen ist der Markt für wissenschaftliche Weiterbildung oft wenig durchschaubar.” Laut aktuellen Studien erwartet Deutschland ein akuter Fachkräftemangel und genau deshalb ist die Weiterbildung und Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter unumgänglich. „Die Zahlen der Statistik zeigen wie groß der Bedarf im Bereich Weiterbildung und Studium ist”, so Dr. Schmidt.

Lenkt man einen Blick auf die nachgefragten Studienformate so zeigt sich, wie Prof. Dr. Hirth, Leiter der Berufsbildung der IHK Hannover, in seinem Vortrag (Präsentation als Download abrufbar) eindrucksvoll erläuterte, dass insbesondere berufsbegleitende Angebote nachgefragt werden. "Berufsbegleitende, akademische Weiterbildungsangebote stärken die duale Ausbildung und helfen, Mitarbeiter in Unternehmen und in der Region zu halten", so Hirth. Die Geschäftsführerin der Servicestelle, Monika Hartmann-Bischoff, konkretisierte die verschiedenen Studienformate und erläuterte in ihrem Vortrag (Präsentation als Download verfügbar) die Verschiedenartigkeit der Studienformen; welche in den nachfolgenden Vorträgen seitens der Hochschulen mit Leben befüllt wurde.

Prof. Dr. Martin Reuter stellte den anwesenden Gästen das berufsintegrierende Studienangebot „Mechatronik und Konstruktionslehre” an der Hochschule Hannover vor. Dr. Jens Prager präsentierte den berufsbegleitenden „Bachelor of Business Administration in mittelständischen Unternehmen” an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, der modulweise vom Zertifikat zum kompletten Bachelor-Abschluss führen kann. Die moderierte Podiumsrunde mit Erfahrungsberichten von beruflich qualifizierten Studierenden und best-practice-Beispielen aus Firmen wie Kind Hörgeräte, BKK24 und Zahnradfabrik Friedrich Höltje war der gelungene Höhepunkt der Veranstaltung.

Monika Hartmann-Bischoff fasste in ihrem Schlusswort zusammen: „Mich begeistert, dass viele Personalverantwortliche in niedersächsischen Unternehmen und eine Reihe von Wirtschaftsnetzwerken sich über neue Qualifizierungswege für ihre Fach- und Führungskräfte informieren. Für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg wird es in Zukunft immer wichtiger werden, solche Qualifizierungswege zu nutzen. Ich hoffe, dass wir durch die guten Beispiele unseren Gästen neue und für sie attraktive Wege aufgezeigt haben.

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