Projekt der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

Lebenslanges Lernen an Hochschulen: Ein Trainings-Programm für nicht-traditionell Studierende (ToPntS)

von Sandra Tschupke

Beruflich qualifizierte Studierende und Weiterbildungsteilnehmende verfügen aufgrund ihrer beruflichen und persönlichen Lebenserfahrung über umfassende Potenziale, die eine erfolgreiche Auseinandersetzung mit hochschulischen Bildungsinhalten begünstigen. Erfahrungsgemäß werden diese Potenziale von der Gruppe der beruflich Qualifizierten erst mit fortschreitendem Studienverlauf als Ressource erlebt. Um die Teilhabe an hochschulischer Bildung sowie den Bildungserfolg für nicht traditionelle Zielgruppen zu erhöhen, sollen mit dem Projekt „ToPntS“ (Lebenslanges Lernen an Hochschulen: Ein Trainings-Programm für nicht-traditionell Studierende) nicht-traditionell Studierende bereits vor bzw. zu Studienbeginn unterstützt werden.

Mit dem Bestreben der Fakultät Gesundheitswesen der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, sich verstärkt für nicht traditionelle Studien- und Weiterbildungsinteressierte zu öffnen, werden unterschiedliche Bildungsformate für nicht-traditionelle Zielgruppen angeboten bzw. erforscht und entwickelt. Erfahrungen und Studien haben gezeigt, dass sich für nicht-traditionelle Zielgruppen unterschiedliche Barrieren bei der Aufnahme eines Studiums ergeben. Diese können sich negativ auf eine Teilnahme an Bildungsangeboten auf hochschulischer Ebene auswirken oder dazu beitragen, dass ein Bildungsangebot abgebrochen wird. Beispielsweise schätzen nicht-traditionelle Zielgruppen das Bildungsangebot der Hochschule oft als zu schwer bzw. zu theoretisch ein und benötigen Unterstützung im Bereich der digitalen oder sprachlichen Kompetenzen sowie in der Fähigkeit, das private Leben mit den Anforderungen des Studiums zu verbinden.

Ziel des Projektes „ToPntS“ ist es daher, ein Trainings-Programm für nicht-traditionelle Zielgruppen an der Fakultät Gesundheitswesen der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften zu entwickeln und zu erproben. Das Trainings-Programm soll an der Stärkung bzw. Förderung der Potenziale der nicht-traditionellen Zielgruppen ansetzen und den Übergang von den beruflichen auf die hochschulischen Anforderungen erleichtern. Darüber hinaus sollen den Zielgruppen der Erwerb von Schlüsselkompetenzen, insbesondere der Selbstkompetenzen, ermöglicht werden, um Barrieren für die Aufnahme eines Studiums abzubauen und den Studienerfolg zu begünstigen. Aus diesem Grund wird das Trainingsprogramm vor bzw. zu Beginn des Studiums angeboten.

Der Projektzeitraum startet im Mai 2017 und beträgt 24 Monate. Die Verstetigung des Projektes wird intendiert.

Kontakt:

Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
Fakultät Gesundheitswesen
Prof. Dr. habil. Martina Hasseler
E-Mail: m.hasseler@ostfalia.de
Telefon: 05361/8922 23250