Bitte beachten Sie, dass sich dieses Angebot derzeit in Erprobung befindet und noch keine gesicherten Informationen darüber vorliegen, ob und wann es als dauerhaftes Angebot an der Universität eingeführt wird. Im Zweifel bitte immer beim Anbieter nachfragen!

Teilhabeorientierung in der Rehabilitation

Teilhabeorientiertes Arbeiten in der Rehabilitation ist eine Aufgabe, die zukünftig weiter an Bedeutung zunehmen wird. Personen in Gesundheitsberufen werden deshalb nicht nur gegenwärtig, sondern auch in Zukunft verstärkt damit konfrontiert. Durch Veränderungen in den gesetzlichen Rahmenbedingungen (z. B. Bundesteilhabegesetz) in Bezug auf Teilhabe und Rehabilitation haben sich neue Chancen und Herausforderungen in der rehabilitativen Versorgung ergeben.

Dieses Zertifikatsangebot vermittelt Grundlagen der Teilhabe und zielt darauf ab, die Kompetenzen der Teilnehmer*innen in Bezug auf klientelgerechte Bedarfsbestimmung, Ressourcenermittlung und Beratung zu erweitern bzw. zu stärken. In diesem Zusammenhang werden einerseits die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) und andererseits kommunikative Methoden zur Teilhabeförderung in der Rehabilitation fokussiert. Mithilfe einer Kombination aus Theorie- und Praxisbezug erhalten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit die aufgeführten Aspekte im Berufsalltag umzusetzen und zu reflektieren.

Lernergebnisse
Teilnehmende des Zertifikatsangebotes sind in der Lage

  • Grundlagen der Teilhabe in die berufliche Praxis einzuordnen und in das berufliche Handeln einzubeziehen,
  • die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) im Kontext von Teilhabeorientierung fallbasiert zu nutzen,
  • individuelle Lebenssituationen, Bedarfe und Ressourcen von Klient*innen einzuschätzen sowie Klient*innen und Angehörige entsprechend zu beraten,
  • kommunikative Methoden zur Teilhabeorientierung anzuwenden,
  • die Chancen und Herausforderungen im Rahmen der teilhabeorientierten Rehabilitation zu erkennen,
  • gemeinsam mit Klient*innen erreichbare Ziele zu definieren.

Inhalte
Die wesentlichen Lerninhalte sind:

  • Grundlagen der Teilhabe
  • Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) - Grundlagen und teilhabeorientierte Anwendung in der Rehabilitation
  • Erkennung individueller Lebenssituationen
  • Klientenzentrierte Bedarfs- und Ressourcenermittlung
  • Kommunikative Methoden zur Teilhabeförderung

Umfang und Leistungsangebot

Das Zertifikatsangebot befindet sich derzeit in Erprobung und umfasst drei Präsenzphasen (insgesamt 58 Unterrichtsstunden), die jeweils freitags und samstags stattfinden. Zwischen diesen Präsenzphasen finden Selbstlernphasen von etwa sechs bis sieben Wochen statt. Für die Selbstlernphasen steht eine elektronische Lernplattform zur Verfügung, auf die u. a. Skripte, Arbeitsmaterialien und Arbeitsaufträge gestellt und die Kommunikationsprozesse zwischen den Teilnehmenden und den Referierenden gestaltet werden.

Das Zertifikatsangebot umfasst für die Präsenz- und Selbstlernphasen insgesamt 180 Stunden.

Interessiertie können zwischen zwei Abschlussmöglichkeiten wählen:

  • Modul-Zertifikat: Teilnehmende erhalten ein Modul-Zertifikat nach erfolgreicher Teilnahme am Weiterbildungsmodul und bestandener Modulabschlussprüfung.
  • Teilnahme-Bescheinigung: Teilnehmende erhalten eine Teilnahme-Bescheinigung nach erfolgreicher Teilnahme am Zertifikatsangebot. Eine Modulabschlussprüfung ist nicht notwendig.

Teilnahmevoraussetzungen
Abgeschlossene Berufsausbildung in einem Gesundheitsberuf oder ein Bachelorabschluss

Für weiterführende Informationen über Inhalt, Dauer, Zugangsmöglichkeiten wenden Sie sich bitte an die rechts genannte Ansprechperson der Universität Osnabrück.


Informationen

Kosten
bitte erfragen

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