Thema Anrechnung: neuer Arbeitskreis gegründet

Am 11. Juni 2014 trafen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kompetenzbereichs Anrechnung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und des Projekts „Offene Hochschule - Lifelong Learning“ der Technischen Universität Braunschweig zum ersten Mal zu einem gemeinsamen Austausch mit der Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen zum Thema „Anrechnung“ in beide Richtungen. Ziel des neu gegründeten Arbeitskreises ist es, sich über die Arbeitsergebnisse zu informieren, die neuesten Erkenntnisse und Änderungen im Thema „Anrechnung“ auszutauschen und gemeinsam neue Ideen voranzutreiben.

Arbeitsgruppe im Sitzungsraum der Servicestelle

Die Beteiligten möchten gemeinsam neue Ideen vorantreiben.

Im ersten Treffen, das in den Räumlichkeiten der Servicestelle stattfand, ging es neben dem Kennenlernen der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die aktuellen Projektergebnisse und grundsätzliche Überlegungen zum Format dieses Austausches. Der Kompetenzbereich Anrechnung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg arbeitet aktuell an der Erstellung von Allgemeinen Anrechnungsempfehlungen für die vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten Zertifikatskurse der Erwachsenenbildung sowie weiteren zehn Anrechnungsempfehlungen. Das Team berichtete über den aktuellen Stand ihrer Arbeiten sowie über die Erfahrungen mit einzelnen Projektpartnern. Zum Zeitpunkt des Treffens befand sich beispielsweise die nun bereits veröffentlichte Allgemeine Anrechnungsempfehlung „Startklar fürs Studium“ der Volkshochschule Göttingen in den letzten Abstimmungen. Die verschiedenen inhaltlichen Zuschnitte der Projekte führten in der Umsetzung zu einem teilweise hohen Abstimmungsaufwand und immer neuen Herausforderungen.

Dr. Wolfgang Müskens und Marcus Voitel

Wolfgang Müskens und Marcus Voitel berichten aus aktuellen Projekten.

Marcus Voitel, Projektmitarbeiter der Offenen Hochschule an der Technischen Universität Braunschweig berichtete über den Stand des Projekts „Verfahren zur formalen Anrechnung hochschulisch erworbener Kompetenzen auf die berufliche Bildung – Förderung der beruflichen Integration von Studienabbrechern“. Ausschlaggebend für das Vorantreiben des Themas „Umgekehrte Anrechnung“ und die Bekanntheit der Teilprojekte wie „Neustart IT“ sind umfassende regionale Kooperationsbeziehungen. Hierbei zeigen sich die größten Herausforderungen hinsichtlich der Schaffung und Optiminierung von Schnittstellen, dem Erreichen der Zielgruppe und der aktuellen Rechtslage in der Berufsbildung.

In der zukünftigen Zusammenarbeit zum Thema „Anrechnung“ hielten es alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für sinnvoll den Kreis der Beteiligten an einzelnen Stellen ggf. zu erweitern, um die niedersächsische Expertise in diesem Thema zielführend zu bündeln und sich an anderen Arbeitsgruppen und Diskussionen zum Thema zu beteiligen. Bis zum nächsten Treffen im Herbst werden die Projekte, aber auch die Servicestelle einiges Neues zu berichten haben.