Aus unserer Arbeit #6

Kurz vor der Sommerpause war die Arbeit in der Servicestelle noch einmal sehr intensiv. 

In separaten Artikeln berichten wir 

  • über die ANKOM-Abschlusstagung in Berlin bzw. unsere Beteiligung mit einer Moderation im Goldfischglas; 
  • über die Arbeitsgruppe Bildung II des Forums Zukunft der Niedersächsischen Staatskanzlei, zu der Monika Hartmann-Bischoff als Vertreterin des Themas Offene Hochschule und Geschäftsführerin der Servicestelle eingeladen war;
  • über den Besuch von Bernd Kaßebaum, IG-Metall Vorstand im Ressort Bildung;
  • über den neu gegründeten Arbeitskreis und unseren Austausch zum Thema "Anrechnung";
  • sowie über unsere Veranstaltung „Offene Hochschule – Qualifizierungswege für Fach- und Führungskräfte von morgen", die mit freundlicher Unterstützung von NiedersachsenMetall und dem BNW ein durchweg gelungenes Ereignis war.

Zudem gab es weitere Austauschgespräche und Veranstaltungen die unsere Arbeit neben den laufenden Tätigkeiten abwechslungsreich und spannend gestaltet haben. 

Im Juni besuchte uns Silja Kirsch, Leiterin des Fachbereichs „Mensch und Gesellschaft, der 2. Bildungsweg“ an der Volkshochschule Wolfsburg. Neben dem Projekt „Offene Hochschule Wolfsburg“, über das wir bereits berichtet haben, tauschten wir Informationen zu den unterschiedlichen Arbeitsvorhaben aus. Seit Gründung der Servicestelle stehen wir im engen Arbeitskontakt. Dieser wurde erneut bekräftigt.

Bei dem Projekttreffen "Qualifizierung" des Schaufensters Elektromobilität  stellte Dana Gröper den Anwesenden aus den Qualifizierungsprojekten die Arbeit der Servicestelle vor und beantwortete die interessierten Nachfragen. Im Zuge dieses Treffens konnten bestehende Kontakte mit der Ländlichen Erwachsenenbildung intensiviert und einige neue Arbeitskontakte geknüpft werden.

Im Juni waren wir im Ausschuss HochschuleWirtschaft der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) zu Gast. Der Ausschuss bietet Hochschulvertretern und Wirtschaftsvertretern eine Plattform zum Austausch, beispielsweise für innovative Projektideen. Thema der Sitzung war die Studienabbrecher-Quote an Niedersächsischen Hochschulen und die Möglichkeiten, einerseits für die Senkung dieser Zahlen zu sorgen sowie andererseits die Abbrecher für die Einmündung in das Duale Ausbildungssystem oder eine Berufstätigkeit in Niedersächsischen Betrieben zu gewinnen. An der Diskussion beteiligten sich neben der Servicestelle und Unternehmensvertretern zahlreiche Universitätsangehörige und die Agentur für Arbeit. Es ist geplant, den Diskurs über verschiedene Good-Practice-Beispiele fortzusetzen.

Am gleichen Tag besuchten die Arbeitgeberverbände Region Braunschweig, Oldenburg, die Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen sowie die Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) als Dachverband die Servicestelle, um sich über die bereits geleistete Arbeit und die zukünftigen Arbeitsvorhaben besonders für niedersächsische Unternehmen zu informieren. Dabei stellte Monika Hartmann-Bischoff gemeinsam mit Dana Gröper die Arbeitsvorhaben vor und sprach den Wunsch aus, über die Verbände doch stärker in die Unternehmen hinein über die Studienmöglichkeiten für beruflich Qualifizierte informieren zu können. Dazu gab es hilfreiche und wichtige Rückmeldungen. Wir erneuerten das Angebot, gemeinsam mit den Verbänden vor Ort in der Region über die weitere Öffnung der niedersächsischen Hochschulen zu informieren und uns an konkreten Projekten zu beteiligen. Wir freuen uns auf weiteren Austausch.

Darüber hinaus gestaltet sich unsere Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Arbeitskreises Hochschulpolitik (AK Hopo) des DGB sehr spannend. Sowohl durch die Sitzungen des AK Hopo als auch durch die intensive Zusammenarbeit in unseren gemeinsamen Arbeitstreffen konnten wir den Austausch im Thema Öffnung der Hochschulen in diesem Monat stark vorantreiben.

In einem Gespräch mit Frau Maier-Pfeiffer, Migration und Teilhabe in der Staatskanzlei und dem Leiter des IQ-Netzwerks „Integration durch Qualifizierung“ hatten wir die Gelegenheit uns mit den Arbeitsmarktchancen von erwachsenen Migrant(inn)en zu beschäftigen und zahlreiche Schnittstellen zwischen dem IQ-Netzwerk und der Servicestelle zu identifizieren.

Im Juli besuchte Monika Hartmann-Bischoff die Hochschule 21 in Buxtehude. Die heutige Hochschule ging 2004 aus der staatlichen Fachhochschule hervor und ihre Wurzeln gehen auf die Gründung eines Technikum für Bauberufe im Jahr 1875 zurück. Mit ca. 875 Studierenden gehört sie zu den kleineren Hochschulen in Niedersachsen. Das Gespräch mit Präsident, Geschäftsführer und Lehrenden der Hochschule drehte sich um die Aufgaben und Angebote der Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen gGmbH für Hochschulen sowie darum herauszufinden, zu welchen Themen und Aspekten die Hochschule 21 gemeinsam mit der Servicestelle arbeiten kann. Neben der Information von Studieninteressierten zu den erweiterten Hochschulzugangsmöglichkeiten kristallisierten sich der Schwerpunkt Anrechnung von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen, die Entwicklung von berufsbegleitend studierbaren Angeboten sowie die Vernetzung mit anderen relevanten Akteuren in der Region als solche gemeinsamen Arbeitspunkte heraus.

Einen Tag später hatten wir auf einer weiteren Veranstaltung in Holzminden die Gelegenheit das Finale des Projekts „Perspektive MINT“ zu erleben. Das Modellprojekt der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) am Standort Holzminden und der Kreisvolkshochschule Holzminden beschäftigte sich mit dem Wiedereinstieg in Teilzeit für Frauen mit bautechnischem oder kaufmännischem Studium oder vergleichbarer Ausbildung und verabschiedete an diesem Tag die 12 Teilnehmerinnen aus einem erfolgreichen Projekt und berichtete eindrucksvoll über das Werden und die Umsetzung des Projektes.