Buchvorstellung

Karrierewege eröffnen

Gender- und diversityreflexive Zugänge für beruflich Qualifizierte der Sozialen Arbeit zur akademischen (Weiter-)Bildung

Seit 2005 beschäftigt sich die Universität Lüneburg mit der Öffnung von Hochschulen für beruflich Qualifizierte. In zahlreichen Projekten sowie durch die Einrichtung einer eigenen Professional School für die akademische berufsbegleitende Weiterbildung wurden unter anderem Fragen zu berufsbegleitendem Studieren, Anrechnung und Durchlässigkeit verfolgt. Ein Team rund um Prof. Dr. Angelika Henschel hat dabei insbesondere den Bereich der Aus- und Weiterbildung in Feldern der Sozialen Arbeit im Blick. Erkenntnisse aus über 15 Jahren Forschung und Entwicklung haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jetzt in einem praxisnahen Buch veröffentlicht.

  • Wie kann die Weiterqualifizierung von Fachkräften der Sozialen Arbeit in einer Wissensgesellschaft unter der Prämisse des „Lebenslangen Lernens“ gelingen?
  • Wie können neue Anschlüsse statt starrer Abschlüsse ermöglicht werden?
  • Welche Rolle spielen Fragen der berufsbegleitenden Qualifizierung (auch als Personalentwicklungs- und -bindungsmaßnahme) im Zuge der Professionalisierung Sozialer Arbeit?
  • Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um den Bedarfen der Sozialwirtschaft sowie der Zielgruppe zu begegnen?
Buchcover "Karrierewege eröffnen"

Wie können neue Anschlüsse statt starrer Abschlüsse ermöglicht werden?

Unter Berücksichtigung aktueller Themen, wie z. B. Gender Mainstreaming, Diversity und Inklusion, werden diese Fragen mit einer starken Fokussierung auf die Zielgruppe beantwortet. Dabei werden theorie- und forschungsbasierte Grundlagen der Schwerpunkte

  • Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung,
  • Karrierewege in den Tätigkeitsfeldern der Sozialen Arbeit sowie
  • Gender Mainstreaming und Diversity in der akademischen Weiterbildung

dargestellt. Praxisbeispiele dienen als Impuls für die Gestaltung einer (Weiter-)Bildungslandschaft, die sich am Bedarf der Zielgruppe und der Sozialwirtschaft orientiert. Die gewählten Praxisbeispiele sind aus den „KomPädenZ“-Projekten der Leuphana Universität Lüneburg hervorgegangen oder stehen damit im Zusammenhang. Sie wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gefördert.