Buchvorstellung

Die Publikation „Übergänge gestalten – Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung erhöhen“, erschienen 2015 im Waxmann-Verlag, ist Bestandteil der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Initiative „ANKOM – Übergänge von der beruflichen in die hochschulische Bildung“. Die Initiative beschäftigte sich mit der Gestaltung des Übergangs in ein Studium unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen der heterogenen Zielgruppe „Absolventinnen und Absolventen der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung“. Anders als bei den Übergängen von der Schule ins Studium ist die Lebenswirklichkeit der Studierenden mit beruflicher Qualifikation geprägt von einem ständigen Spagat zwischen Berufstätigkeit und Studium sowie zusätzlicher Verantwortung durch familiäre Verpflichtungen.

Der vorliegende Sammelband gliedert sich in fünf Kapitel. Die verschiedenen Beiträge sind nach thematischer Relevanz den Kapiteln zugeordnet und geben den aktuellen Arbeits- und Entwicklungsstand der in ganz Deutschland durchgeführten Projekte und deren Ergebnisse wieder. Im Einzelnen sind das:

  • Information und Beratung – Orientierung für Studieninteressierte und Weiterentwicklung von Hochschulstrukturen,
  • Die Analyse von und der Umgang mit Heterogenität,
  • Warm werden mit dem Hochschulmilieu – Ansätze zur Integration beruflich Qualifizierter in die Hochschule,
  • Von der Defizit- zur Ressourcenorientierung – Angebote zur Kompetenzförderung sowie
  • Die Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge – mehr als eine Herausforderung.

Für die Leserinnen und Leser ist es nach Angabe der Herausgeber „…wichtig zu wissen, dass es sich hierbei i.d.R. um gebündelte und ausgewählte Ergebnisse der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Projekte handelt.“ Herausgegeben wurde der Sammelband von Walburga K. Freitag, Regina Buhr, Eva-Maria Danzeglocke, Stefanie Schröder und Daniel Völk.