Richtlinie veröffentlicht: „Öffnung von Hochschulen“

Durch eine neue Richtlinie des Europäischen Sozialfonds (ESF) besteht die Möglichkeit, die weitere Öffnung der Hochschulen im Sinne des Lebenslangen Lernens mit passenden Maßnahmen zu fördern.

Am 10.02.2016 hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendung zur Förderung von Projekten zur Öffnung von Hochschulen im niedersächsischen Ministerlialblatt veröffentlicht.Sie entsprechenden Inhalte finden Sie auf den Seiten 141-145.

Gefördert werden können

  • die bedarfsgerechte Entwicklung und Erprobung von berufsbegleitenden Bildungs- und Weiterbildungsangeboten an Hochschulen
  • Vorhaben zur Unterstützung des Übergangs vom Beruf in die Hochschule sowie Maßnahmen zur Unterstützung des Hochschulzugangs für nicht-traditionelle Studierende bzw. Studieninteressierte in Zusammenarbeit von Hochschulen und Erwachsenenbildungseinrichtungen
  • Bildungs- und Weiterbildungsangebote zur Unterstützung des Übergangs von der Hochschule zur Berufsqualifikationen für Personen, die Ihr Studium vorzeitig, ohne Studienabschluss, beenden sowie
  • Vorhaben zur Vernetzung des Beratungsangebotes und des Einstiegs in ein Hochschulstudium in Zusammenarbeit von Studienberatungsstellen der Hochschulen mit den Bildungsberatungsstellen der Erwachsenenbildung.

Ziel der Richtlinie ist es den Übergang von Studieninteressierten mit Beruf an die Hochschulen zu verbessern und damit eine steigende Zahl von beruflich qualifizierten Studierenden an den niedersächsischen Hochschulen zu erreichen. Mit dem neuen Förderprogramm sollen Projekte gefördert werden, die zur Öffnung von Hochschulen für neue Zielgruppen beitragen und sich an Berufsqualifizierte mit und ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung, Berufstätige, Personen mit Familienpflichten, Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher sowie Personen mit (Berufs-)Bildungsabschlüssen, die im Ausland erworben wurden, richten.

Nach der Verbandsbeteiligung, bei der insgesamt 30 Verbände und Einrichtungen ihre Stellungnahmen abgegeben haben, erfolgt nun im Februar 2016 die Vorstellung der Förderschwerpunkte. Bereits angemeldete interessierte Antragsstellerinnen und Antragssteller informieren das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die NBank am 12.02.2016 im Rahmen einer Auftaktveranstaltung. Ziel der Veranstaltung ist neben der Vorstellung der Inhalte der Richtlinie auch die Einführung in die Fördervoraussetzungen. Die Veranstaltung findet in Vorbereitung auf den ersten programmbezogenen Antragsstichtag am 15.04.2016 statt.

Die Servicestelle ist als Trägerin von Expertenwissen für die weitere Öffnung der Niedersächsischen Hochschulen in die fachliche Begutachtung der Anträge eingebunden. Die Servicestelle unterstützt Antragsstellerinnen und Antragsteller bei der Entwicklung ihrer Projektidee.

Auskünfte und eine persönliche Beratung erhalten Sie bei der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen - NBank:

Ines Amtsberg
Berufliche & soziale Integration
Telefon: 0511 30031-832, -449
E-Mail: ines.amtsberg@nbank.de