Karl-Goldschmidt-Stipendium

Das Karl-Goldschmidt-Stipendium wird in Erinnerung an seinen Namensgeber, Dr. Karl Goldschmidt, vergeben. Ziel ist, „beruflich begabten Menschen den Zugang zur akademischen Bildung zu ermöglichen.“ Goldschmidt gilt als Vordenker in der berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung.

Was wird gefördert?

Blick auf die Leibniz Universität Hannover.

Goldschmidt-Stiftung will Zugang zu akademischer Bildung ermöglichen.

Gefördert wird das Erststudium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule. Sowohl Studierende in einem Vollzeitstudium als auch berufsbegleitend Studierende werden gefördert.

  • Für Studierende in einem Vollzeitstudium beträgt das Stipendium 400 Euro pro Monat.
  • Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang – als Präsenzstudium, Fernstudium oder Onlinestudium – erhalten 200 Euro im Monat.

Die Stiftung fördert nach Möglichkeit bis zum erfolgreichen Abschluss des Studiums. Allerdings wird die Förderung zunächst für zwei Semester zugesagt und bei Vorliegen entsprechender Leistungsnachweise verlängert.

Kriterien für die Vergabe des Stipendiums

Voraussetzung für Stipendiatinnen und Stipendiaten ist, dass die Hochschulzugangsberechtigung über den Dritten Bildungsweg erlangt wurde. „Studierende der ersten Generation“ (aus Nicht-Akademikerfamilien) werden bevorzugt. Auch ehrenamtliches Engagement wird bei der Auswahl berücksichtigt. Gute Chancen haben außerdem Bewerberinnen und Bewerber, die aufgrund ihres bisherigen Lebenslaufs und Bildungswegs eine besondere Leistungsfähigkeit erwarten lassen.

Detaillierte Informationen darüber, wer oder was (nicht) gefördert wird und welche Unterlagen einzureichen sind, finden sich auf der Internetseite der Gesellschaft.