Projekt GRETA

Lehren können - Professionelles Handeln in der Erwachsenenbildung trägerübergreifend anerkennen


Zahlreiche Lehrende gestalten in Deutschland freiberuflich oder im Auftrag verschiedener Bildungsträger Weiterbildungsangebote. Bislang gibt es für Trainerinnen und Trainer sowie Kurs- und Seminarleitende keine allgemein gültigen, trägerübergreifenden Standards und eine genaue, trägerübergreifende Definition davon, was es bedeutet in der Erwachsenenbildung „lehren“ zu können, fehlt ebenso.

GRETA- Kompetenzmodell

Im bisherigen Projektverlauf hat das vom BMBF geförderte und vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) koordinierte Forschungs- und Entwicklungsprojekt GRETA, „Grundlagen für die Entwicklung eines trägerübergreifenden Anerkennungsverfahrens für die Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung“ unter Einbeziehung von acht Verbänden der Erwachsenen- und Weiterbildung und mit mehrfacher Rückkopplung mit in der Erwachsenenbildung lehrenden Praktikerinnen und Praktikern ein Kompetenzmodell für Lehrende entwickelt. Dieses Modell beschreibt alle grundlegenden Kompetenzen, die für eine Lehrtätigkeit in der Erwachsenenbildung erforderlich sind und ist von den acht Verbänden der Erwachsenen- und Weiterbildung akzeptiert. Damit können Lehrende trägerübergreifend ihre Kompetenzen – auch die non-formal und informell erworbenen – abgleichen, dokumentieren und bilanzieren.

Gleichzeitig ermöglicht das Kompetenzmodell ein Mapping mit Fortbildungsangeboten für Lehrende in der Erwachsenenbildung und eine Rückmeldung darüber, welche Kompetenzfacetten aus dem Modell im Curriculum abgebildet werden. Damit können Fortbildungen gezielter ausgesucht und durchlaufen oder entwickelt werden.

Neues Booklet

Eine Zusammenfassung der ersten Projektergebnisse sowie eine anschauliche Erläuterung des Anerkennungssystems und des GRETA – Kompetenzmodells liefert das neu erschienene Booklet. Dieses finden Sie auch im Downloadbereich auf der linken Seite.