Kompetenzen im Fokus

Die Erhöhung der Mobilität in allen Studienphasen ist ein zentrales Thema im HRK-Projekt „nexus - Übergänge gestalten, Studienerfolg verbessern“. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist die möglichst umfassende und reibungslose Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen. Gleichzeitig gewinnt die Anrechnung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die außerhalb des Hochschulwesens erworben werden, an Bedeutung. Sie hat einen zentralen Stellenwert für die Integration der nicht-traditionellen Studierendengruppen in die Hochschulen und erleichtert den Übergang zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung. Gemeinsames Ziel von Anerkennung und Anrechnung ist es, bereits erworbene Kompetenzen nicht mehrfach abzufragen und Studienzeiten somit nicht unnötig zu verlängern.

Gute und transparente Verfahren

Hochschulen sollen dafür gute und transparente Verfahren entwickeln, die den Vergleich von Kompetenzen bzw. Lernergebnissen zum Ziel haben. Hierfür werden die Referenzrahmen, also der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) bzw. der Hochschulqualifikationsrahmen (HQR), benötigt.

Kompetenzvergleich und Prozesse im Fokus

Im Zentrum der inhaltlichen Entscheidung steht der Kompetenzvergleich, der sich entweder auf einen wesentlichen Unterschied oder die Gleichwertigkeit der Kompetenzen bzw. Leistungen bezieht. Er wird im Fokus des ersten Tages stehen.

Der zweite Tag widmet sich der Frage, wie Prozesse und Regelungen hochschulweit etabliert, kommuniziert und mit Leben gefüllt werden können. Dazu werden nach einem Vortrag Beispiele aus der Praxis vorgestellt.

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Hochschulleitungen, Mitglieder von Prüfungsausschüssen, Studierende und Personen, die in den Hochschulen mit Prozessen der Anerkennung und Anrechnung befasst sind. Außerdem werden Vertreterinnen und Vertreter der beruflichen Bildung, der Politik und andere außerhochschulische Akteurinnen und Akteure angesprochen.

Das ausführliche Programm und den Link zur Anmeldung finden Sie auf der Webseite der HRK.