BAföG

Seit dem Wintersemester 2016/2017 beträgt die Höchstförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) 735 Euro. Der Förderbetrag wird für jede Antragstellerin und jeden Antragsteller individuell berechnet. Grundlage für die Berechnung sind das eigene Einkommen und Vermögen sowie unter Umständen das Einkommen des Lebenspartners/der Lebenspartnerin und der Eltern.

Alle wichtigen Informationen zur elternunabhängigen Förderung finden Sie hier.

Studierende erhalten die Förderung in der Regel zur Hälfte als zinsloses Darlehen, die andere Hälfte ist ein Zuschuss. Mit der Rückzahlung des Darlehens muss fünf Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer begonnen werden. Egal, wie hoch die Förderung war, müssen maximal 10.000 Euro zurückgezahlt werden.

Altersgrenzen

Für eine Förderung nach BAföG gibt es Altersgrenzen. Nicht gefördert werden Studierende, die zu Beginn eines Bachelorstudiums das 30. Lebensjahr vollendet haben sowie Studierende, die zu Beginn eines Masterstudiums das 35. Lebensjahr vollendet haben. Davon gibt es jedoch Ausnahmen (Einzelheiten sind in § 10 Absatz 3 BAföG geregelt). Antragsberechtigt sind Auszubildende über 30 bzw. 35 Jahren unter anderem wenn sie:

  • die Zugangsvoraussetzungen für die zu fördernde Ausbildung an einem Abendgymnasium, einem Kolleg, durch eine Nichtschülerprüfung oder eine Zugangsprüfung zu einer Hochschule erworben haben (gilt nur, wenn die Ausbildung unverzüglich nach Erreichen der Zugangsvoraussetzungen aufgenommen wird)
  • ohne Hochschulzugangsberechtigung aufgrund einer beruflichen Qualifikation an einer Hochschule eingeschrieben wurden

Gute Adressen bei Fragen zur Förderung sind die Beratungsstellen der Studentenwerke.