Nebenjob

Ein Nebenjob kann zur Finanzierung des Studiums beitragen und auch eine Möglichkeit sein, während des Studiums weitere Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen zu sammeln. 

Kurzfristige Beschäftigungen oder geringfügig entlohnte Beschäftigungen (450-Euro-Jobs) sind für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steuerfrei. Vorsicht ist geboten, wenn Sie mehrere Minijobs miteinander kombinieren. So lange der jährliche Verdienst 5.400 Euro nicht überschreitet, erfolgt keine Anrechnung auf den BAföG-Bedarf.

In der Vorlesungszeit darf eine Nebentätigkeit nicht mehr als 20 Stunden pro Woche ausgeübt werden, sonst – so die Annahme – steht Ihr Studium nicht mehr im Vordergrund. Bei Tätigkeiten mit einer Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden in der Woche verlieren Sie Ihren Studierendenstatus in der Sozialversicherung. Ausnahmen bestehen, wenn die Arbeitszeiten vor allem an den Wochenenden, abends oder nachts liegen.

Ist die Nebentätigkeit keine geringfügige Beschäftigung und/oder übersteigt sie die Arbeitszeit von 20 Stunden pro Woche, sind Sie sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer bzw. sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmerin. Wenn das erzielte Einkommen unter dem Grundfreibetrag von 8.820 Euro (2017) bleibt, wird die einbehaltene Lohnsteuer über den Lohnsteuerjahresausgleich erstattet.